Befreiung von der faschistischen Gewaltherrschaft

Gedenkende am Gedenkstein.

Am 8. Mai ge­dach­ten Mit­glie­der der Kul­tur­ver­ei­ni­gung Le­ver­ku­sen und der Deutsch-Rus­si­schen Ge­sell­schaft des Jah­res­ta­ges der Be­frei­ung vom Fa­schis­mus. Sie ver­sam­mel­ten sich am Eh­ren­mal für so­wje­ti­sche Zwangs­ar­bei­ter auf dem Fried­hof in Le­ver­ku­sen-Man­fort und leg­ten dort ro­te Nel­ken nie­der.

 

Gedenkfeier in der Wenzelnbergschlucht

Teilnehmer der Gedenkfeier mit VVN-Fahnen und Transparenten: »Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!«, »Ohne Nazis ist das Leben bunter!«, »Kein Platz für Nazis und andere Rassisten. Nirgendwo – auch nicht im Parlament!«.


6. April 2014 | Wen­zeln­berg­schlucht bei Lan­gen­feld: Wo sonst die Na­men der Op­fer ver­le­sen wur­den, wur­den in die­sem Jahr die Na­men der Mör­der ge­nannt. Jo­chen Vo­gel, Lan­des­spre­cher der VVN-BdA, lis­te­te sie auf und er­in­ner­te dar­an, dass sie al­le nach En­de des Krie­ges und der mi­li­tä­ri­schen Nie­der­schla­gung des Fa­schis­mus straf­frei blie­ben. 71 Mor­de der Na­zis in den letz­ten Kriegs­ta­gen blie­ben un­ge­sühnt. Ein Zei­chen für die Kon­ti­nui­tät fa­schis­ti­scher Ge­schich­te auch nach dem 8. Mai 1945.


Gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus, für Toleranz und soziale Gerechtigkeit

 

Menschen, Redner, Fahne

 

Seit 23 Jah­ren er­in­nert in Ber­gisch Glad­bach ei­ne Mahn­wa­che an die Reichs­po­grom­nacht vom 9. No­vem­ber 1938, als in deut­schen Städ­ten Syn­ago­gen und jü­di­sche Ge­schäf­te in Brand ge­steckt und ver­nich­tet wur­den. Das Si­gnal für die in­dus­tri­el­le Mas­sen­ver­nich­tung von Men­schen jü­di­schen Glau­bens war ge­ge­ben.

 

Die Botschaft der Überlebenden von Auschwitz

DVD-Hülle: »Mut zum Leben«.

Ein Film über Mut, Widerstand und die unzerstörbare Würde des Menschseins

mit Greta Klingsberg, Esther Bejarano, Yehuda Bacon und Éva Fahidi

von Thomas Gonschior und Christa Spannbauer

Lief am 10.06.2013 um 23:25 Uhr in 3sat (45 Minuten Fassung) inzwischen auf DVD (Langfassung)

Unter Mitwirkung von Konstantin Wecker (Konzertausschnitt und Gespräch)


»Auf den Spuren der Mühlviertler Hasenjagd«

DVD-Hülle: »Auf den Spuren der ›Mühlvierteler Hasenjagd‹«.


Unmöglich geglaubte Gräuel wurden im Februar 1945 bei der »Mühlviertler Hasenjagd« von den SS Schergen aber auch von Teilen der Bevölkerung an rund 500 sowjetischen Kriegsgefangenen verübt, welche angesichts ihrer sicheren Liquidierung in der Nacht des 2. Februar 1945 um 0:50 Uhr den Ausbruch aus dem todbringenden Block 20 des Konzentrationslagers Mauthausen wagten und von denen nur acht dieses Massaker überlebten.


Die Solidarwerkstatt hat bei ihrer antifaschistischen Wanderung versucht den Ursachen dieses Verbrechens nachzuspüren.


»Ein Zei­chen für den Frie­den und gegen Gewalt«

Gedenken am Wenzelnberg.


Antifaschistinnen und Anti­fa­schis­ten, Bürgerinnen und Bürger aus dem Um­kreis der Städte Rem­scheid, Solingen, Wup­per­tal, Lan­gen­feld und Lever­ku­sen ge­dach­ten der 71 Wider­stands­kämpfer und Zwangsarbeiter verschiedener Gefängnisse der Region, die am 13. April 1945 in der Schlucht am Wenzelnberg ermordet wurden – nur wenige Tage vor der Befreiung vom Faschismus.

Wir dokumentieren die Ansprache von Bürgermeister Frank Schneider anlässlich der Gedenkfeier am Mahnmal Wenzelnberg am 21. April 2013


Gedenken am WenzelnbergGedenken am Wenzelnberg


[update] Etwa 300 Men­schen ge­dach­ten der am 13. April 1945 von der Gestapo Er­mor­de­ten. Die Täter waren bekannt, wur­den aber nie belangt. »Die Opfer … gehörten zu den 700.000 Zwangs­arbei­te­rin­nen und Zwangs­­ar­bei­tern, Häft­lin­­gen, Kriegs­ge­fan­ge­nen und De­ser­­teu­ren, die noch im Früh­jahr 1945 bei Todes­mär­schen, Erschie­ßun­gen und Massa­kern sterben muss­ten«, so Christa Bröcher, VVN-BdA, in ihrer Rede. Wir dokumentieren:


Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

Aufruf (Ausschnitt): Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus, 27.1.2013

Gedenkstunde in der Antoniterkirche am 27. Januar 2013


Sonntag, 27. Januar 2013, 16.00 Uhr
AntoniterCityKirche, Schildergasse


ca. 17.30 Uhr
Mahngang zur Mozartstraße (ehemaliger Sitz der Gauleitung)


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Das am 14. Sep­tem­ber 1947 in der Wenzeln­berg­schlucht bei Lan­gen­feld er­richtete Mahn­mal dient dem ehren­den Geden­ken der dort am 13. April 1945 von den Nazis ermor­de­ten 71 Menschen, es wurde im Laufe der Jahre mehr­fach verändert.