Porträt Michael Felten.

Michael Felten: Mein Standpunkt

Nie wieder gegen
Russland zündeln

Michael Felten lebt in Köln. Er hat 35 Jahre als Lehrer gearbeitet und ist jetzt als pädagogischer Publizist tätig. Ihn beschäftigt heute aber etwas anderes: die deutsch-russische Völkerverständigung mit Blick auf den 9. Mai 1945


Das hätte ich mir echt nicht träumen lassen. In einer Freundesgruppe waren wir für 10 Tage nach Sankt Petersburg aufgebrochen, der zweitgrößten Stadt Russlands. Ich war zunächst ein wenig besorgt gewesen – ich fliege nicht gern, dann die fremde Schrift und Sprache, überhaupt: der Osten. Ihrer vielen Wasserläufe wegen nennt man die Stadt auch «Venedig des Nordens», bei Touristen ist sie beliebt wegen der Kunstschätze, der prachtvollen U-Bahn, der Stadtatmosphäre. Das haben wir alles gesehen, aber jetzt, in einem Außenbezirk, stehe ich in einer weiten Parkanlage, vor einer riesigen weiblichen Statue, die die Arme ausbreitet, «Mutter Heimat» – und kämpfe tatsächlich mit den Tränen.

Hoffnungsfrohe Begegnung.

Wege der Erinnerung –
Wege des Friedens

11.05.2018 | Eine Reisegruppe aus Moskau besuchte bei ihrer Exkursion über «Europäische Wege der Erinnerung – Wege des Friedens» in Nordrhein-Westfalen» nach dem Sowjetischen Soldatenfriedhof in Stukenbrock, dem größten in der Bundesrepublik, auch Köln und die Bundesstadt Bonn. In Köln kam es zu einer herzlichen Begegnung mit Mitgliedern der Deutsch-Russischen-Gesellschaft Rhein/Ruhr. Der Moskauer Physiker Prof. Dr. Vladimir I. Naumov und seine Frau Valentina betonten den Wunsch beider Völker nach Frieden in einer spannungsreichen Zeit, die gegenwärtig durch willkürlich erscheinende Provokationen beeinträchtigt erscheint.

Zerstörte Häuser, Soldat.

ZDFinfo – «Apokalypse Verdun»,
43 min, Frankreich 2016.

300 Tage tobte die Schlacht von Verdun im Jahr 1916. Sie wurde zum Inbegriff für das Grauen moderner Vernichtungskriege. Etwa 700.000 Menschen starben oder wurden verwundet. Heute gilt Verdun als Symbol für die Sinnlosigkeit des Krieges überhaupt.

Sendung im NRW-Bürgerfunk

Bonn, 11.06.2016 | Für eine kritische Radiosendung wurden am «Tag der Bundeswehr» Besucher und Bundeswehr-Angehörige auf dem Bonner Marktplatz interviewt und die Beiträge von der DFG-VK Bonn-Rhein-Sieg kommentiert. Unterstützt wurden die Friedensfreunde vom LoCom-Team Bonn und von Teilnehmern der Deutschen Friedens Song Wettbewerbe 2012 und 2015, die durch Bereitstellen ihrer Lieder zum guten Gelingen der Sendung beitrugen.

Quelle: DFG-VK Bonn-Rhein-Sieg


Medientrainer LoCom Bonn


 

Un-Taten
Täter
Werden
Nicht geboren
Täter werden gemacht
Von den Mächtigen zur Niederhaltung
Der Ohnmächtigen durch ermächtigte Ohnmächtige
Wer gegen das Tun der Mächtigen nichts tut
Läßt sie Opfer zu Tätern
Machen und die
Herrschenden
Lachen
über
die
Un-Taten

Hartmut Barth-Engelbart



Das Friedenskonzert des Deutschen Friedenssong-Wettbewerbs in der Harmonie Bonn!

Banner für das Friedenskonzert am 19.09.2015 in der Harmonie Bonn.

Ein besonderer Höhepunkt im Rahmen der Bonner Friedenstage wird das Abschlusskonzert des Deutschen Friedenssong-Wettbewerbs 2015 sein.

Das Friedens-Konzert findet am 19.09.2015
in der Harmonie-Bonn um 19:00 Uhr statt.

Dort können Sie die von einer unabhängigen Jury ermittelten fünf Preisträger live auf der Bühne erleben. Ausgewählt wurden sie aus 111 Wettbewerbsbeiträgen, die auf der Webseite www.friedensmusik.de anzuhören sind. Neben den 5 Preisträger/innen sind weitere 4 MusikerInnen/Gruppen eingeladen.

Weiterlesen: Das Friedenskonzert des Deutschen Friedenssong-Wettbewerbs




Plakat.Antikriegstag

1. September 2015
19.00 Uhr, City-Kirche Elberfeld, Kirchplatz 2, 42103 Wuppertal

Das Ensemble »Projektgruppe Ernst Toller« präsentiert 10 Szenen im Rahmen einer Lesung – Leitung: Dr. Dirk Krüger

Bertolt Brecht: »Furcht und Elend des Dritten Reiches«

»Als wir im fünften Jahre hörten, jener, der von sich sagt, Gott habe ihn gesandt, sei jetzt fertig zu seinem Krieg, geschmiedet sei Tank, Geschütz und Schlachtschiff, und es stünden in seinen Hangars Flugzeuge von solcher Anzahl, dass sie, erhebend sich auf seinen Wink, den Himmel verdunkeln würden, da beschlossen wir, uns umzusehn, was für ein Volk, bestehend aus was für Menschen, in welchem Zustand, mit was für Gedanken, er unter seine Fahne rufen wird. Wir hielten Heerschau.«

Informationen zu den Hiroshima- und Nagasakitagen
in Köln, 5. und 6. August 2015

70 Jahre Hiroshima und Nagasaki,
atomwaffenfrei jetzt!

Schwimmlichter aus Getränkepackung mit japanischen Zeichen und Symbolen auf Bambusgitter.

Zum 70. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki hat der Arbeitskreis Hiroshima-Nagasaki im Kölner Friedensforum Ideen in die Praxis umgesetzt.

Am 5. August 2015 werden wir in einer öffentlichen Aktion zusammen mit den Radfahrern der DFG/VK-Friedensradtour von Münster nach Büchel nach einer Gedenkstunde im Hiroshima-Nagasaki-Park in Köln 70 Lichter schwimmen lassen. In den Links befindet sich die Foto-Galerie, bei der man die fortschreitende Entwicklung unseres Schwimm-Lichter-Projektes sehen kann.