Weihnachtsstern mit Hammer und Sichel.Marxistische Neufassung

Wir schreiben das Jahr 0. Oder 1 oder 2, oder auch 2 oder 1 vor 0 – wir wissen das nicht mehr ganz genau. Das Römische Reich schritt zum Zenit seiner Macht und unter der Pax Romana tobten im Heiligen Land die Klassenkämpfe. Religiöse, kopflose Prediger wie Johannes, der Friede sei auf ihm, prophezeiten die Ankunft eines Retters, des sogenannten Messias.

Der vor Ort regierende König der Juden, Herr Herodes, glaubte als unaufgeklärter Despot dieses Ammenmärchen und trachtete es zu verhindern.

Einladung zu einem Vortrag

Friedrich Engels und die bürgerliche Revolution von 1848/1849 in Ungarn.

Was haben Sàndor Petöfi, Lajos Kossuth, Else Lasker-Schüler, Heinrich Heine und Franz Liszt damit zu tun?

  • Aufklärung verspricht ein Vortrag des Mitglieds unseres Fördervereins, Dr. Dirk Krüger
  • Heiner Voigt und Peter Schröer rezitieren Gedichte von Petöfi und Heine.

Dienstag, 8. November 2016
Beginn: 19.30 Uhr

Historisches Zentrum Wuppertal
Engelshaus / Engelsstraße 10

Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende für den Förderverein gebeten.

Förderverein Historisches Zentrum
Friedrich Engels-Haus / Museum für Frühindustrialisierung
Geschäftsstelle: Engelsstraße 10, D-42283 Wuppertal


Einladung (pdf)


 

Bild aus ARD-Video.

Geschichte im Ersten:
Raub und Reparationen

278 Milliarden Euro schuldet Deutschland dem griechischen Volk: für Zerstörung, Ausbeutung und nie zurückgezahlte Zwangskredite aus dem Zweiten Weltkrieg. Das ist die Rechnung der griechischen Regierung, die man in Deutschland absurd findet. Die klare Antwort aus Berlin kam prompt: Die Reparationsfrage ist erledigt. Dabei hatten die Deutschen einst den größten Schuldenberg der Geschichte angehäuft. Wo ist er geblieben? Warum will hier niemand mehr darüber reden? In Griechenland, Polen, Israel oder Russland dagegen erinnern sich noch viele an die Schuld, die kaum abgetragen wurde. Und wenn, dann oft spät, für viele zu spät.

09.05.2016 | 44 Min. | UT | Verfügbar bis 16.05.2016 | Quelle: Das Erste


Leider nicht mehr in der Mediathek, aber auf YouTube:

Reportage-Dokumentation/Geschichte-im-Ersten: Raub-und-Reparation


Flugblatt, Vorderseite: «Solidarität! Eine musikalische Reise…», Foto Achim Bigus mit Gitarre.

Eine musikalische Reise durch die Geschichte der Arbeiterbewegung

mit Achim Bigus

24. Juni 2016, 20 Uhr im KOMM, August-Klotz-Str. 21, 52349 Düren

Die Geschichte der Arbeiterbewegung hat ein reichhaltiges Liedgut hervorgebracht. Manche Arbeiterlieder entstanden in konkreten sozialen Kämpfen. Andere haben ihren Ursprung in der Arbeitermusikbewegung, die als Teil der Arbeiterbildung und -kultur die Voraussetzungen für einen fortschrittlichen gesellschaftlichen Wandel schaffen sollte. In diesen Liedern spiegeln sich die politischen Kämpfe ihrer jeweiligen Zeit.

Das Bertram-Wieland-Archiv lädt ein zu einer musikalischen Zeitreise mit bekannten und weniger bekannten Liedern aus der sozialistischen Arbeiterbewegung, dem antifaschistischen Widerstand und den Befreiungsbewegungen. Ein Abend zum Mitsingen mit Achim Bigus, aktiver Gewerkschafter aus Osnabrück.

Der Eintritt ist frei. Spende erwünscht.


 Bertram-Wieland-archiv im Internet

Auf Facebook:


 

 

 

Aus dem Vorwort

Zuerst möchte ich einen großen Dank an die Autoren der Broschüre „70 Jahre Volkshaus“ aussprechen. Mit ihr wurde zum ersten Mal nach 1982 eine umfassende Geschichte unserer Vereinigung niedergeschrieben. Eine großartige, durch zeitaufwändige Archivbesuche fundierte Leistung, die nebenher auch einen großen Teil der Geschichte der Arbeiterbewegung in dieser Region, und hier wiederum für das Leverkusener Bayerwerk, abbildet. Der „innere“ Werdegang der KVL bzw. ihrer Vorläuferorganisation geht dabei leider etwas unter. Deswegen sind o.g. Zusatzinformationen, die teilweise auf das gesamte Deutschland ausgedehnt wurden, nun bewusst ausgelassen worden. Dadurch ergeben sich andererseits aber neue Sichtweisen, Zusammenhänge werden deutlich, man kommt zu neuen Erkentnissen.

Achim Lebrun

Zur Geschichte der KVL

Die Vorderansicht des Volkshauses in den 60er JahrenSeitenansicht

Arnold Schulz, 1926, Proletarisches Kulturkartell

 


 

Zur Geschichte der KVL


 

 

Buchtitel und -rückseite.

 

Der Bochumer RuhrEcho Verlag hat soeben eine zweite korrigierte und überarbeitete Auflage der Schrift von Günter Gleising aufgelegt:

Kapp-Putsch und Märzrevolution 1920 (I)

Ereignisse und Schauplätze in Bochum und Umgebung
ISBN 978-3-931999-15-5
9,90 Euro.

 

Die Neuauflage war notwendig, da die 1. Auflage vergriffen war. Das vorliegende Buch beleuchtet die Abwehr des Kapp-Putsches und die Märzrevolution 1920 aus der lokalen Erforschung für das mittlere Ruhrgebiet. Es bewertet die Bedeutung der Region Bochum/Witten/Hagen neu. Denn es waren die Bochumer, Wittener und Hagener Arbeiterwehren, die schon am 13./14. März 1920 gegründet worden waren, die in Wetter und Herdecke die ersten militärischen Siege über die Reichswehrtruppen errangen. Sie waren wesentlich an der Zerschlagung des Freikorps Lichtschlag in Dortmund beteiligt und aktiv an der Formierung der Roten Armee beteiligt.

Flyer, Titelseite: Befreite mit Fahne. Text: »Soldat Tolkatchev...«.

Zeugnis eines Künstlers

Soldat Tolkatchev

an den Toren zur Hölle

Wanderausstellung an der Uni Köln

Der Arbeitskreis Zivilklausel veranstaltet anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus die Ausstellung »Der Soldat Tolkatchev an den Toren zur Hölle«, die von der israelischen Holocoust-Gedenkstätte Yad Vashem konzipiert wurde.

Der sowjetische Künstler Zinovii Tolkatchev (1903-1977) war an der Seite der Roten Armee beteiligt an der Befreiung der Konzentrationslager Majdanek und Auschwitz und hat dabei die Menschen in den Lagern gezeichnet und dokumentiert.

In Gegnerschaft zu den Bestrebungen der Nazis, jegliche Menschlichkeit auszurotten, arbeitet Tolkatchev die Würde der Menschen in den Lagern, ihre Persönlichkeit und ihren Widerstand für Humanität heraus.

10. Juni – 30. Juni:  Uni Köln, Foyer der Humanwiss. Fakultät




5. Jahrestag des Archiv-Einsturzes

»Nit verjesse: Strüßjer för Minsche un Böcher!«

 

Straßenkarte mit Zugweg in der Severinstraße, knickt vor der Einsturzstelle ab. Am 3. März jährt sich zum fünf­ten Mal der Ein­sturz des His­to­ri­schen Ar­chivs der Stadt Köln – in die­sem Jahr ist das zu­gleich Ro­sen­mon­tag. Die In­itia­ti­ve Ar­chiv­Kom­plex hat des­halb ei­ne Ak­ti­on am Ran­de des Ro­sen­mon­tags­zu­ges vor­be­rei­tet, die die Kar­ne­va­lis­ten mit ein­schlie­ßt. Es wä­re rich­tig ge­we­sen, dass der Ro­sen­mon­tags­zug am Ein­sturz­ort vor­bei zieht und dort mit ei­nem Mo­ment des Schwei­gens der Ka­ta­stro­phe ge­denkt, so wie es der Zu­glei­ter ge­plant hat­te. Die­ser Plan schei­ter­te.