Logo: Antifaschistische Aktion.In Leverkusen wurde in der Nacht auf den 25. Juli das Haus einer Roma-Familie angezündet. Nur knapp entkamen die 9 Fami­lien­mit­glie­der, unter denen sich auch 6 Kin­der befanden, den Flammen. Die Polizei schließt einen rechts­radi­ka­len Hinter­grund der Tat nicht aus.

Die Diskriminierungen von »Pro NRW« gegenüber Sinti und Roma erreichten am 25. September 2010 ihren Höhepunkt in einer Demons­tration gegen die betrof­fenen Familie. In einer Stellung­nahme verharm­losen sie auch jetzt den Anschlag auf die Familie, in dem sie einen Mangel an Brandschutz in der Wohnung vermuten.

 Quelle: Antifaschistische Koordination Köln & Umland (AKKU)


PROTEST GEGEN BRANDANSCHLAG UND RASSISTISCHES KLIMA

Logo: Kein Bock auf pro NRW

Pressemitteilung 


Das Kulturausbesserungswerk (KAW) ist bestürzt über den Brandanschlag, der in der Nacht zum Montag auf ein Wohnhaus in Leverkusen-Wiesdorf verübt wurde. Der Anschlag stellt einen Mordversuch auf eine Roma-Familie dar, die mit ihren Kindern in diesem Haus lebte. 


Am 22. Juni 1941 überfiel die Wehr­macht der Hitler-Faschisten die Sowjet­union

Zum 70. Jahrestag gedachte die Kultur­vereinigung Lever­kusen e.V. der Opfer dieses verbrecherischen Krieges.


Bumenniederlegeung am Gedenkstein.

Blumen­nieder­legung auf dem Manforter Friedhof am Gedenkstein für in Lever­kusen ums Leben gekom­mene Zwangs­arbeiter.


»Ich habe den Krieg verhindern wollen«

Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939

Ausstellung im Forum Leverkusen

Porträt: Georg Elser.Am 8. November 1939 verübte der Schreiner Georg Elser im Münchener Bürgerbräukeller ein Attentat auf Adolf Hitler. Nach seiner Festnahme wurde er fünf Jahre in völliger Isolation im KZ Sachsenhausen festgehalten und am 9. April 1945, wenige Wochen vor Kriegsende, im KZ Dachau erschossen.


20. Mahnwache in Bergisch Gladbach anlässlich der Reichspogromnacht vom 9.11.1938

Mahnwache 2008. Blick von oben auf die Köpfe der Teilnehmer
Eine gemeinsame Veranstaltung von
  • DGB-Netzwerk Rhein-Berg.
  • VVN-BdA Bergisch Gladbach
  • BezirksschülerInnen-Vertretung, Rhein.-Berg.

Kranzniederlegung am Gedenkstein
für osteuropäische Zwangsarbeiter

Gedenken auf dem Manforter Friedhof. Andrej Rumjanzew und Walborg Schröde.

Leverkusen, 8. Mai 2010. | Anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung vom Hitler-Faschismus gedachte die Kulturvereinigung Leverkusen mit Unterstützung der Deutsch-Russischen Gesellschaft Rhein-Ruhr bei einer Blumen- und Kranzniederlegung der in Leverkusen umgekommenen, meist osteuropäischen Zwangsarbeiter, die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurden.

Teilgenommen hat als Vertreter des Russischen Generalkonsulats Herr Andrej Rumjanzew, Vizekonsul und Staatsrat der Russischen Föderation und Ehrenpräsident der Liga für Russisch-Deutsche Freundschaft.

 

Mut, Mission

Gedenkstätte Chatyn


Sie kamen am frühen Nachmittag, umzingelten das Dorf, trieben die Leute in ihre hölzernen Häuser und zündeten sie an. Wer zu fliehen versuchte, wurde erschossen – 152 Menschen, darunter 76 Kinder. Es war der 22. März 1943. Das Dorf hieß Chatyn, lag 60 km nördlich der belorussischen Hauptstadt Minsk. Und es war nur eins von insgesamt 609 belorussischen Dörfern, die auf diese Weise »behandelt« wurden.

Menschen vor der Marienkirche. Vor der Enthüllung der Gedenktafel. Jürgen Schuh spricht.28. April 2010 | An der Marienkirche in Düsseldorf wird die Gedenktafel für Dr. Joseph Cornelius Rossaint der Öffentlichkeit übergeben. Jürgen Schuh, VVN NRW, würdigte sein antifaschistisches Engagement.

Foto: Uwe Koopmann


Unterkategorien

Das am 14. Sep­tem­ber 1947 in der Wenzeln­berg­schlucht bei Lan­gen­feld er­richtete Mahn­mal dient dem ehren­den Geden­ken der dort am 13. April 1945 von den Nazis ermor­de­ten 71 Menschen, es wurde im Laufe der Jahre mehr­fach verändert.