John Heartfield Ausstellung verschoben

Eröffnung
verschoben

22.04.2020 | Eigentlich sollte die Ausstellung »John Heartfield – Fotografie plus Dynamit« am 21.03.2020 in der Akademie der Künste in Berlin eröffnet werden. Wegen der Corona-Krise musste auch diese Ausstellungseröffnung verschoben werden. Dafür wurde ein virtuelle Möglichkeit geschaffen, sich mit dem umfangreichen Werk des Künstlers, dem Begründer der politischen Fotomontage, zu befassen.

 

Ausstellungsräume und -besucher.

«Utopie und Untergang.
Kunst in der DDR»

So ist die Ausstellung im Düsseldorfer Kunstpalast betitelt. Sie verspricht mehrere Hauptwerke von Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke, Willi Sitte. Diese Künstler werden seit der Documenta 6 im Jahr 1977 wie offizielle Maler der DDR wahrgenommen.

Die DKP Gruppe Köln-Innenstadt und Freunde sind neugierig. Wir fahren hin.

 

Porträt Peter Weiss.

Kunstwerke in Peter Weiss' «Ästhetik des Widerstands»

Verborgene geschichtliche Erinnerungsspuren

Den folgenden Text hat Klaus Stein im Rahmen einer Tagung der Marx-Engels-Stiftung und der Marxistischen Abendschule (MASCH) zum Thema:
(Wieder-) begegnung mit Peter Weiss und seinem Werk
am 5. November 2016 im Bürgerhaus Hamburg-Wilhelmsburg vorgetragen.

Bilder vom Entsetzen und Aufbegehren in der Ästhetik des Widerstands.
Wie lassen sich die in Kunstwerken verborgenen geschichtlichen Erinnerungsspuren vergegenwärtigen?

In der Zeit, als Peter Weiss seinen Roman schrieb, glaubten wir an einen revolutionären Aufschwung. Es schien in den siebziger Jahren trotz des Putsches in Chile im September 1973 weltweit der Sozialismus an Gewicht und Ausstrahlung zu gewinnen. Antikoloniale Bewegungen konnten mit Unterstützung des sozialistischen Weltsystems rechnen. Der Vietnamkrieg mobilisierte weltweit Proteste. Der Sieg der Befreiungskräfte Vietnams datiert von 1975. Schon im April 1974 hatten die Portugiesen zusammen mit dem Militär die faschistische Regierung abgeschüttelt. Im Juli 1974 verschwand die griechische Junta. In Spanien machte der Tod Francos im November 1975 den Weg frei für parlamentarische Verhältnisse.

Fotografien von Anton (Toni) Tripp aus der jungen Bundesrepublik

Gruppenfoto: Kinder vor einer Mauer.

Der Düsseldorfer Fotograf Toni Tripp rückt die Licht- und Schattenseiten des «Wirtschaftswunders» der 50-70er Jahre ins Blickfeld. Er hält Augenblicke fest, die im Alltag gern übersehen werden. Wie arbeitete, wohnte – schlicht gesagt – wie lebte man in Düsseldorf in der Zeit des Wirtschaftswunders.

Mutter mit zwei traurig blickenden Kindern hält amtliches Schreiben in der Hand.

Ausstellung im
Kultur Bahnhof Eller

18. 9. bis 23.10. 2016 – Düsseldorf

Aus seinem Leben:

«Tripps Werdegang als Fotograf begann 1929 mit einem Studium an der Folkwangschule bei Max Burchartz in Essen, das er nach kurzer Zeit abbrach. Von 1937 bis 1940 absolvierte Tripp eine Lehre als Fotograf. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam er zunächst nach Schlüchtern, wo er 1946 zum Landrat ernannt wurde. Die Ernennung wurde jedoch durch die US-Militärregierung aufgrund seiner Zugehörigkeit zur KPD nach nur zwei Tagen widerrufen.

Ab 1947 war Tripp als Fotograf tägig, wobei er hauptsächlich das Genre der Arbeiterfotografie bediente. Selbst überzeugter Kommunist, arbeitete er als Journalist und Bildredakteur für sozialistische Zeitschriften wie ‹Arbeiterfotografie›, ‹Die Liga›, ‹Frau und Frieden› oder ‹Poeten für den Frieden›. Er dokumentierte Zechenstilllegungen, Protest- und Ostermärsche, Arbeitskämpfe sowie das Alltagsleben der Arbeiterklasse an Rhein und Ruhr.

Selbstporträt: Peter Paul Rubens.

Ausstellung in Wuppertal

In die Kindheit von Peter Paul Rubens wetterten die politischen und religiösen Konflikte der Gegen­refor­ma­tion heftig hinein. Sein Vater Jan Rubens (1530 – 1587) war Jurist. Er stammte aus einer angese­henen und vermö­genden Antwer­pener Familie, ebenso wie seine Frau Maria Pypelincks. Das nützte ihm wenig, als Jan Rubens in der Folge des Bilder­sturms vom August 1566 in Gefahr geriet, ebenso wie Egmond und Hoorn 1568 hinge­richtet zu werden. Er fand zunächst in Köln Asyl und konnte hier als Anwalt tätig sein.

Gesichter des deutschen Widerstandes

Zeichnung: Doppelporträt Lya und Hanns Kralik.

Die Aus­stel­lung zeigt das Werk des Malers und Graphi­kers und doku­men­tiert das Leben und politi­sche Wirken von Lya und Hanns Kralik.

 

4. September bis 4. Oktober 2012
update: verlängert bis 4. November
Landeshauptstadt Düsseldorf 
Stadtbücherei Gerresheim
Eintritt frei

 

Ausstellung Wilhelm Kleinenbroich im Stadtmuseum Köln

Unter schwarz-rot-goldener Fahne: Revolutionäre auf Kölner Straße. »Hoch, Hoch, die Freiheit. Den drei Farben Sieg«.


23. Juni bis 16. September 2012
Kölnisches Stadtmuseum

Zeughausstraße 1-3