Fotografien von Anton (Toni) Tripp aus der jungen Bundesrepublik

Gruppenfoto: Kinder vor einer Mauer.

Der Düsseldorfer Fotograf Toni Tripp rückt die Licht- und Schattenseiten des «Wirtschaftswunders» der 50-70er Jahre ins Blickfeld. Er hält Augenblicke fest, die im Alltag gern übersehen werden. Wie arbeitete, wohnte – schlicht gesagt – wie lebte man in Düsseldorf in der Zeit des Wirtschaftswunders.

Mutter mit zwei traurig blickenden Kindern hält amtliches Schreiben in der Hand.

Ausstellung im
Kultur Bahnhof Eller

18. 9. bis 23.10. 2016 – Düsseldorf

Aus seinem Leben:

«Tripps Werdegang als Fotograf begann 1929 mit einem Studium an der Folkwangschule bei Max Burchartz in Essen, das er nach kurzer Zeit abbrach. Von 1937 bis 1940 absolvierte Tripp eine Lehre als Fotograf. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam er zunächst nach Schlüchtern, wo er 1946 zum Landrat ernannt wurde. Die Ernennung wurde jedoch durch die US-Militärregierung aufgrund seiner Zugehörigkeit zur KPD nach nur zwei Tagen widerrufen.

Ab 1947 war Tripp als Fotograf tägig, wobei er hauptsächlich das Genre der Arbeiterfotografie bediente. Selbst überzeugter Kommunist, arbeitete er als Journalist und Bildredakteur für sozialistische Zeitschriften wie ‹Arbeiterfotografie›, ‹Die Liga›, ‹Frau und Frieden› oder ‹Poeten für den Frieden›. Er dokumentierte Zechenstilllegungen, Protest- und Ostermärsche, Arbeitskämpfe sowie das Alltagsleben der Arbeiterklasse an Rhein und Ruhr.

Selbstporträt: Peter Paul Rubens.

Ausstellung in Wuppertal

In die Kindheit von Peter Paul Rubens wetterten die politischen und religiösen Konflikte der Gegen­refor­ma­tion heftig hinein. Sein Vater Jan Rubens (1530 – 1587) war Jurist. Er stammte aus einer angese­henen und vermö­genden Antwer­pener Familie, ebenso wie seine Frau Maria Pypelincks. Das nützte ihm wenig, als Jan Rubens in der Folge des Bilder­sturms vom August 1566 in Gefahr geriet, ebenso wie Egmond und Hoorn 1568 hinge­richtet zu werden. Er fand zunächst in Köln Asyl und konnte hier als Anwalt tätig sein.

Gesichter des deutschen Widerstandes

Zeichnung: Doppelporträt Lya und Hanns Kralik.

Die Aus­stel­lung zeigt das Werk des Malers und Graphi­kers und doku­men­tiert das Leben und politi­sche Wirken von Lya und Hanns Kralik.

 

4. September bis 4. Oktober 2012
update: verlängert bis 4. November
Landeshauptstadt Düsseldorf 
Stadtbücherei Gerresheim
Eintritt frei

 

Ausstellung Wilhelm Kleinenbroich im Stadtmuseum Köln

Unter schwarz-rot-goldener Fahne: Revolutionäre auf Kölner Straße. »Hoch, Hoch, die Freiheit. Den drei Farben Sieg«.


23. Juni bis 16. September 2012
Kölnisches Stadtmuseum

Zeughausstraße 1-3


Ausstellung in Remscheid:

»Gesichter des deutschen Widerstands – Lya und Hanns Kralik«

Zeichnung: KZ Börgermoor. Häftlinge beim Torfstechen.

Lya und Hanns Kralik waren im antifaschistischen Widerstand aktiv. Die Ausstellung, die nur noch bis zum 8. Oktober 2011 in der Stadtbibliothek Remscheid zu sehen ist, ist ihnen gewidmet. Sie umfasst zahlreiche Arbeiten des Malers, Graphikers und ersten Düsseldorfer Kulturdezernenten der Nachkriegszeit Hanns Kralik. Hinzu kommen Dokumente zu dem Leben und Wirken der beiden Kommunisten. Die Exponate hat die VVN-BdA Düsseldorf zusammengestellt.


Foyer der Öffentlichen Bibliothek
Remscheid, Scharffstraße 4-6.

Öffnungszeiten:
Dienstag, Donnerstag, Freitag, Samstag
von 10.00-12.00 Uhr
und Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag
von 14.00-19.00 Uhr.


Schmales hochformatiges Bild: Im Vordergrund hohe Mauer, darauf blutende Friedenstaube. Luftballons schweben auf die andere Seite. Vor der Mauer Menschen auf einem mit Käfigen verschlossenen Weg. Hinter der Mauer Wachturm mit Gewehrläufen. Ein Bagger zerstört Häuser.Im Berlin-Mitte Café Coop findet seit dem 11.12. eine Ausstellung mit Bildern der ExFuldaer Malerin Ursula Behr statt, die man nicht verpassen sollte. »ZENSIERTE BILDER«


11. bis 25. Dezember 2010 Kellergalerie Coop Cafe Rochstraße 3, Berlin-Mitte. Mit einer Boykott- und Rufmord-Kampagne sollte Ursula Behr und ihr Galerist gezwungen werden, viele ihrer kritischen Bilder nicht auszustellen. Dazu wurde die »Antisemitismus-Keule« geschwungen. Das zeigt anschaulich, wie versucht wird auf allen Ebenen jegliche Kritik an der Politik Israels zu unterdrücken.

Kubanerin, blickt aus dem Bild; vorn angeschnitten blaues Auto.


Die Ausstellung mit Fotos von Senne Glanschneider und Riet Klarenbeek, wurde im Rahmen der Veranstaltungsreihe
»20 Jahre Galerie Arbeiterfotografie«
vom 12.3. – 1.4.2010 gezeigt.