Porträt Pier Paolo Pasolini.

Einladung zum Kulturabend
der DKP Köln-Innenstadt

Dienstag 27.2.2018, 19:30 Uhr
Freidenkerzentrum Bayenstrasse 11 50678 Köln


«Grosse Vögel –
Kleine Vögel»
(Uccellaci e uccellini)

Italien 1965, Regie: Pier Paolo Pasolini

Pasolini, der neben Jean Luc Godard mit seinen Filmen Accattone, Mama Roma und dem Evangelium nach Matthäus das europäische Autorenkino besonders prägte, verstand sich immer als politischer, ja, als marxistischer Schriftsteller und Künstler, der genauso Filme drehte, wie er schrieb. Er liebte die einfachen Leute des Friaul oder der Borgate (Vorstädte von Rom) und rekrutierte seine Schauspieler stets aus diesem Ambiente. Franco Citti oder Nino Davoli, der auch die Hauptrolle in «Grosse Vögel – Kleine Vögel» spielt, sind seine bekanntesten Gesichter.

Besetztes Haus, Bild aus Video.

Am 8. September 2016 kommt ein Film in die Kinos, der dort wohl nicht lange laufen wird, er heißt:

«Die Stadt
als Beute»

Er zeigt anschaulich und eindrucksvoll die systematische, systembedingte Zerstörung von Wohn- und Lebensraum zu Profitzwecken. «Auf den Wohnungsmärkten in Deutschlands Großstädten herrscht Ausnahmezustand. Der Filmemacher Andreas Wilcke hat den Immobilien-Ausverkauf vier Jahre mit seiner Kamera begleitet.» (ARD)

in der ARD-Sendung Titel, Thesen, Temperamente (ttt) vom 21.8. wurde der Film sehr gut vorgestellt. Leider war der empfehlenswerte Beitrag in der Mediathek nur befristet zu sehen.

Der ttt-Beitrag  ist auf YouTube zu sehen.

Text: I.Lang
Bild aus dem ttt video



 

Bankraub mit Schusswaffe.

Filmveranstaltung

SAMSTAG, 15. Sept. 2012 um 16:00 Uhr
im Freidenkerzentrum

Michael Moore

Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte

ist ein Film des Queru­lanten und Dokumen­tar­fil­mers Michael Moore, der sich dies­mal die Hinter­gründe der Finanz­krise vor­knöpft. Wie immer widmet er sich dem Thema seines Filmes sozu­sa­gen mit einem lachen­den und einem weinen­den Auge, indem er einen iro­ni­schen Blick auf das Sze­na­rio wirft, aber auch die Nöte der Men­schen nicht außer Acht lässt.

Vier-Personen-Gruppe vor Schreibtisch in engem Zimmer.


Film­regis­seur Kurt Maetzig ist am 8. August 2012 im Alter von 101 Jahren gestorben


Maetzig prägte maß­geblich den DDR-Film, war Mitbe­gründer der DEFA und der Film­hoch­schule Babels­berg. Sein Werk als Regis­seur umfasst neben Beiträgen für die Wochen­schau »Augenzeuge« 23 abend­fül­lende Spiel­filme und sechs Doku­men­tarfilme.


Quelle: Wikipedia
Foto: Wehse, Bundesarchiv


Köln. Vom 11. – 18.10.2010 spielt das Allerweltskino ausgewählte Filme in der Sonderreihe »Zukunft der Stadt« im Off Broadway und Filmforum NRW.


Unkontrolliertes Wachstum der Städte

Die stetige Urbanisierung, vor allem in den ärmeren Ländern der Welt, führt zum rasanten und praktisch unkontrollierten Wachstum der Städte, die sich in »Megacities« verwandeln. Armut und Hunger nehmen zu, Angst und Gewalt werden zur Alltagsrealität, lebensnotwendige Ressourcen werden immer knapper und schwerer zugänglich. Die soziale und wirtschaftliche Polarisierung spiegelt die räumlichen Strukturen wider: in der Nähe von gentrifizierten Stadtzentren entstehen Elendsviertel, überwachte Wohnanlagen grenzen an Slums.