Wir erinnern an die Errichtung  des Wenzelnberg-Mahnmals vor 60 Jahren

Gedenkstätte am Wenzelnberg

Unter den dort Ermordeten befand sich der Leverkusener Theodor Schmidt und andere Menschen aus dem rheinisch-bergischen Raum, die als Mitglieder von  sozialistischen Arbeiterorganisationen, dem Terror der Nazis ausgesetzt und dann in der Wenzelnberg-Schlucht hingerichtet wurden.

Nach der Befreiung von Krieg und Faschismus  wurde der Wunsch laut, am Ort des Verbrechens eine Gedenkstätte zu errichten. Die Opfer waren im Mai 1945 am Rathaus in Solingen-Ohligs beigesetzt worden und wurden dann später an die Mordstätte umgebettet.

Für den Kampf gegen Rechts

Von Manfred Demmer in NRhZ-Online – Neue Rheinische Zeitung

Gedenkkundgebung für die Opfer in der Wenzelnbergschlucht, Foto Reinhard LinseWie seit 1946 jedes Jahr, versammelten sich am 22. April 2007 wieder Menschen aus dem bergisch-rheinischen Raum in der Wenzelnberg-Schlucht bei Langenfeld, um der 71 Opfer zu gedenken, die dort am 13. April 1945 von den Nazis ermordet worden sind.
Foto: Reinhard Linse [weitere Fotos]

 
Antifaschistische Demonstranten mit Transparenten: »Faschismus ist keine Meinung sonern ein Verbrechen. VVN« und »nonpd. NPD-Verbot jetzt!«.


Mit dem Bekenntnis, weiterhin aktiv und öffentlich gegen die zunehmenden neofaschistischen Tendenzen im Lande NRW vorgehen zu wollen, beendeten die 65 Vertreter von Initiativen aus vielen Städten NRWs die »Antifaschistische Landeskonferenz«.  Diese fand am Samstag, den 5. Mai 2007 in der Lise Meitner-Schule in Leverkusen statt.

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Das am 14. Sep­tem­ber 1947 in der Wenzeln­berg­schlucht bei Lan­gen­feld er­richtete Mahn­mal dient dem ehren­den Geden­ken der dort am 13. April 1945 von den Nazis ermor­de­ten 71 Menschen, es wurde im Laufe der Jahre mehr­fach verändert.