Menschen vor Kirchenmauer, Gewerkschaftsfahne, Walborg redet.

Erinnern für die Zukunft

Samstag, 5. November 2016, 11:00 Uhr bis ca. 12:00 Uhr, auf dem Gelände der Kirche St. Joseph

Seit mittlerweile 26 Jahren erinnert in Bergisch Gladbach eine Mahnwache an die Reichspogrom­nacht vom 9. November 1938, als in vielen deutschen Städten Synagogen und jüdische Geschäfte in Brand gesteckt wurden. «Der 9. November 1938 ist ein historischer Wendepunkt. Er markiert den Übergang von der Diskriminierung der deutschen Juden hin zur systematischen Verfolgung und industriellen Ver­nichtung», so Jörg Mährle vom DGB Köln-Bonn, «was mit hasserfüllten Worten begann, endete in einer rassistischen Massenvernichtung.»

Fotomontage.

1936 - 2016

Vor 80 Jahren:

Beginn des Bürgerkrieges in Spanien. Die Ouvertüre zum 2. Weltkrieg.

Wir erinnern.

Ensemble «Projektgruppe Ernst Toller» Wuppertal

Bertolt Brecht und Margarete Steffin:

Die Gewehre der
Frau Carrar

Mit Gedichten von Pablo Neruda und Erich Arendt und Liedern aus der Sammlung «Canciones de las Brigadas Internationales»

Donnerstag, 2. Juni 2016, 19.30 Uhr
Café Ada, Wiesenstr. 6, 42105 Wuppertal
Eintritt frei. Spende für den Ada- Förderverein erbeten.

 


 

Gedenkstein Friedhof Lev.-Manfort

Gedenken an die sowjetischen Zwangsarbeiter und Zwangs­arbei­terinnen

Mitglieder der Kulturvereinigung Leverkusen gedachten auf dem Friedhof Leverkusen-Manfort der Opfer des Faschismus. In Fabriken der IG-Farben (Heutige Nachfolgefirmen sind Bayer, BASF u.a.) wurde das Giftgas für die Vernichtung von vielen Millionen Menschen produziert, während gleichzeitig Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in vielen Betrieben, so auch in Leverkusen, oft bis zur völligen Erschöpfung und Vernichtung, schuften mussten.

Gedenkende an der fahnengeschmückten Gedenkstätte.

Gedenkfeier für 71 Opfer der SS am Wenzelnberg

18.04.2016 | Am Sonntag war die Gedenkfeier für die Opfer der SS, die vier Tage vor der Befreiung durch die amerikanische Armee – am 13. April 1945 – an dieser Stelle per Genickschuss ermordet wurden.

Mahnwache mit roten Fahnen und Transparent: »Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!«.

Gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus, für Toleranz und soziale Gerechtigkeit!

Bergisch-Gladbach, 7. November 2015. Ein VVN-Transparent, Fahnen der Linkspartei, der DKP und von der IG BAU. Etwa 40 Menschen finden sich vor der Kirche St. Josef zusammen, einen Katzensprung entfernt von der Stelle, wo auf einer Gedenktafel zu lesen war: »Hier auf dem ehemaligen Gelände des Stellawerkes wurden 1933 durch die SA Kommunisten gefangen gehalten und misshandelt. Jüdische Bürger wurden 1941 hier zwangsinterniert und anschließend in Konzentrationslager deportiert.«

Französische Briefmarke: Brennende Kirche, davor zwei Wehrmachtsoldaten, »Oradour, Juin-1944«.

Vortrag und Diskussion mit Florence Hervé, Autorin und Journalistin am Mittwoch, 30. September um 18.00 h im NS Dokumentationszentrum der Stadt Köln ELDE Haus Appellhofplatz 23-25

»Oradour – Zur Geschichte eines Massakers«

Am 10. Juni 1944 blieb die Zeit in Oradour stehen. Das ruhige Dorf im nordwestlichen Zentralmassiv Frankreichs wurde von der SS-Panzerdivision ‚Das Reich‘ in Schutt und Asche gelegt. 642 Menschen wurden erschossen, verbrannt – die Mehrzahl Frauen und Kinder. Dr. Florence Hervé, mit Martin Graf (Fotos) Herausgeberin eines zweisprachigen Bildtext- bands zu Oradour, informiert über das Geschehen und über das Versagen der deutschen Justiz (der Hauptverantwortliche SS-General Lammerding, zweimal in Abwesenheit in Frankreich zum Tode verurteilt, konnte als Bauunternehmer in Düsseldorf unbehelligt leben). In ihren Augenzeugenberichten beschreiben Überlebende den Ablauf der Gräueltaten.

Aus Texten namhafter Schriftsteller/innnen wird u.a. zitiert. Über das Gedenken wird berichtet. Mit Bildern und Musikeinspielung.

Bild: »Oradour-sur-Glane F-2« von Eigener Scan, bearbeitet durch Regi51 (beschnitten)
Französische Postverwaltung von 1945. Lizenziert unter PD-Amtliches Werk über Wikipedia



Faksimile: Fahrkarte, Vorder- und Rückseite.


Vollständige Rückzahlung der Mordeinnahmen aus NS-Massendeportationen

Die Deportation von über 58.000 griechischen Juden ließ sich die deutsche Bahn bezahlen und nahm Millionen ein. Die Jüdische Gemeinde von Thessaloniki und der »Zug der Erinnerung« fordern diese Gelder in einem Schreiben zurück: einschließlich der seit 1943 aufgelaufenen Zinsen sind es 89 Millionen 455 Tausend und Zweihundertundachtzig Euro.

Bitte zeichnen Sie den folgenden Appell an die Deutsche Bahn AG, deren Eigentümerin Deutschland ist.

8. November 2014, 11:00 Uhr,
Richard-Zanders-Str. / Bensberger Str

Logo: VVN-BdA. Rotes Dreieck, mit Spitze nach unten auf blau-weiß gestreiftem Hintergund, darunter steht »VVN-BdA«.Seit 24 Jah­ren er­in­nert in Ber­gisch Glad­bach ei­ne Mahn­wa­che an die Reichs­po­grom­nacht vom 9. No­vem­ber 1938, als in deut­schen Städ­ten Syn­ago­gen und jü­di­sche Ge­schäf­te in Brand ge­steckt und ver­nich­tet wur­den. Das Si­gnal für die in dus­tri­el­le Mas­sen­ver­nich­tung von Men­schen jü­di­schen Glau­bens war ge­ge­ben.

 

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Das am 14. Sep­tem­ber 1947 in der Wenzeln­berg­schlucht bei Lan­gen­feld er­richtete Mahn­mal dient dem ehren­den Geden­ken der dort am 13. April 1945 von den Nazis ermor­de­ten 71 Menschen, es wurde im Laufe der Jahre mehr­fach verändert.