Kranzniederlegung am Gedenkstein
für osteuropäische Zwangsarbeiter

Gedenken auf dem Manforter Friedhof. Andrej Rumjanzew und Walborg Schröde.

Leverkusen, 8. Mai 2010. | Anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung vom Hitler-Faschismus gedachte die Kulturvereinigung Leverkusen mit Unterstützung der Deutsch-Russischen Gesellschaft Rhein-Ruhr bei einer Blumen- und Kranzniederlegung der in Leverkusen umgekommenen, meist osteuropäischen Zwangsarbeiter, die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurden.

Teilgenommen hat als Vertreter des Russischen Generalkonsulats Herr Andrej Rumjanzew, Vizekonsul und Staatsrat der Russischen Föderation und Ehrenpräsident der Liga für Russisch-Deutsche Freundschaft.


Andrej Rumjanzew dankte der Kulturvereinigung für ihre langjährige Arbeit für Frieden und Völkerverständigung. »Wir gedenken der Opfer des Zweiten Weltkrieges, der Befreier Europas, der Roten Armee, der Anti-Hitler-Koalition und der deutschen Widerstandsbewegung.«

Walborg Schröder, Andrej Rumjanzew, Horst Wilhelms vor dem Gedenkstein

Die Vorsitzende der Deutsch-Russischen Gesellschaft Rhein-Ruhr e.V., Walborg Schröder, erinnerte an die in Leverkusen umgekommenen über 200 Zwangsarbeiter, Zwangsarbeiterinnen und 70 Kinder, sowie an alle Opfer der faschistischen Barbarei. »Niemand und nichts wird vergessen!«

Horst Wilhelms, Vorsitzender der Kulturvereinigung Leverkusen e.V., gemahnte an die Befreiung von Faschismus und Krieg vor 65 Jahren: »Für uns hat der Schwur von Buchenwald nach wie vor seine Gültigkeit:

›Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg‹

Handeln wir danach!«

Fotos: Klaus Müller