Porträt Klaus JannMittwoch, 02.12.2009

Manni Demmer ist gestorben


Es gibt manchmal Meldungen, die hauen einen fast um. So eine Meldung habe ich vor wenigen Minuten bekommen: Mein alter, mein uralter Kumpel, Freund und Genosse Manfred Demmer ist heute Morgen gestorben. Manni, mit dem ich schon vor fast 50 Jahren bei den "Falken" war, mit dem ich gemeinsam aus der SPD (und eben den Falken) ausgeschlossen wurde, mit dem ich zusammmen dann den Limbo-Club für internationale Freundschaft gegründet habe, mit dem ich rund 30 Jahren in der DKP für eine bessere Welt gekämpft habe – der Manni hat heute morgen für immer die Augen zugemacht.

Freunde haben es gewusst: Manni war seit längerer Zeit krank, aber er hat kein Aufsehens darum gemacht. Manni, der einst in Hilden und später in der Liebknecht-Schule in Leverkusen wohnte, wird mir, wird uns allen fehlen. Ach Manni, könntest Du jetzt doch noch einmal auf deinem Akkordeon Arbeiterlieder spielen…

Klaus Jann
Quelle: Klaus sein Tagebuch

Nachruf der AALEV

Bildergalerie Fotos: Reinhard Linse & VVN-BdA



Porträt Alfred Hrdlicka

Ein Nachschrei


Lieber Alfred

das Hemd werde ich mir nicht zerreisen und keine Asche auf dem Haupt verstreuen, Trauer zeigen, mich vor deinen Steinen still verneigen?  Ja, doch zu weinen werde ich mich scheuen. Aber ich verspreche Dir, ich werd mir weiterhin den Kopf zerbrechen und schreiben, so wie du gehauen hast.

Ich wollte Dich besuchen und Deine Steine mit Wut und Zorn und Energie beschreiben.


Manni mit Quetsche

Manfred »Manni« Demmer ist am 2.12.2009 gestorben
Manni du wirst uns fehlen!


Todesanzeige Manfred Demmer. Verlinkt. Dort als Text lesbar.

Manfred „Manni” Demmer, stellvertretender Vorsitzender der Kulturvereinigung Leverkusen e.V. ist am 2.12.2009 gestorben.

Nachruf der AALEV

Bildergalerie Fotos: Reinhard Linse & VVN-BdA


15. August 2009
Presseinformation der Kulturvereinigung Leverkusen e.V.

Leverkusener Bürger vor der Plakatwand »Gesicht zeigen«

Auf Initiative der Kulturvereinigung Leverkusen e.V. versammelten sich am Freitag, 14. August, BürgerInnen der Stadt um in einer Aktion ihren Protest gegen das Auftreten und Wirken der sich selbst so ernannten »Bürgerbewegung« »Pro NRW« deutlich zu machen.


Was kann man heute noch für die Menschheit tun?


Walther Schliephake - Selbstporträt Titelbild des Ausstellungsbegleitheftes
 
Von Manfred Demmer

Diese Frage stellte sich nach dem Schrecken des ersten imperialistischen Weltkrieges ein junger Mann aus Burscheid. Der Maler Walther Schliephake. Dort in der bergischen Stadt war er am 7.11.1888 geboren worden – und diese Heimatverbundenheit hielt bis zu seinem Tode. Das wird in einer kleinen – aber hochinteressanten – Ausstellung über diesen Maler unter dem Titel „Walther Schliephake – Leben und Wirken in schwieriger Zeit“ im Haus der Kunst in Burscheid – ebenso nach gezeichnet, wie die gesellschaftlichen Aktivitäten dieses der Arbeiterbewegung verbundenen Burscheider Bürgers. Den Ausstellungsmachern (die Paul Luchtenberg-Stiftung, die Stadt Burscheid und der Bergische Geschichtsverein, Abteilung Burscheid) muss für diese Präsentation Dank gesagt werden.

Wir suchen Videos

  • von der Kulturveranstaltung der DKP beim LL-Treffen 1999 in Berlin, Kulturbrauerei
  • und vom Kulturprogramm des DKP-Parteitages in Hannover 1997

Bitte mit der Kulturvereinigung Leverkusen e.V. in Verbindung setzen:

Karl Heinz, 2007 bei der Mahnwache in Bergisch Gladbach


Unser Mitglied Karl Heinz Schröder verstarb am 6. Juni 2008 im Alter von 78 Jahren. Seiner Frau Walborg und den Angehö­rigen sprechen wir – die Kultur­ver­eini­gung Lever­kusen e.V. – unser tief empfun­denes Beileid aus. Wir werden Karl Heinz als einen uner­müd­lichen Kämpfer für eine humanere, kultur­vollere und soziale Welt in guter Erin­ne­rung behalten.

 

Karl Heinz Schröder – aus einer Rem­schei­der Arbeiter­familie stam­mend – wurde durch die Erfah­run­gen des Faschis­mus und des Krieges geprägt und trat als junger Mensch der Gewerk­schaft und der KPD bei. Er schloss sich der Freien Deutschen Jugend (FDJ) an, wo er schon bald leitende Funktionen einnahm. Besonders engagierte er sich (von 1951 bis 1968) in der Bewegung der Welt­jugend­fest­spiele, auch nach dem Verbot der FDJ.