Button: Weiße Taube auf blauem Grund. »Atomkraft + Kriegseinsätze Stopp«.Erst Kassel, dann Bonn. Eine Woche nach dem Friedenspolitischen Ratschlag finden in Bonn anlässlich der internationalen Afghanistan-Konferenz der Bundesregierung Proteste der Friedensbewegung statt.


Truppen raus aus Afghanistan


Auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 rea­gier­ten die USA sowie die NATO mit dem Krieg in Afgha­nis­tan. Im Dezem­ber vor zehn Jah­ren wurde auf der Peters­ber­ger Konfe­renz bei Bonn eine provi­so­ri­sche Regie­rung für Afgha­nis­tan unter Präsi­dent Karzai ein­ge­setzt – wenige Tage später beschloss der UN-Sicher­heits­rat den ISAF-Einsatz. Nun lädt die Bundes­re­gie­rung für den 5. Dezem­ber 2011 erneut auf den Peters­berg ein.


»Atombomben abschaffen – dringlicher denn je«

Kundgebung am 6. August 2011 vor dem Kölner Dom

Hiroshima-Nagasak-Gedenken. Kundgebung 6. August 2011 vor dem Kölner Dom.

Moderation: Harald Fuchs


Reden

  • Kazuo Soda
    Überlebender des Atom­bombenabwurfs auf Nagasaki und Träger des Aachener Friedenspreis 2001

Hiroshima-Nagasak-Gedenken.i Kundgebung 6. August 2011 vor dem Kölner Dom.

  • Dr. Sabine Müller in Vertretung des Kölner Oberbürgermeisters


  • Agnes Malczak
    abrüstungspolitische Sprecherin der Grünen

Ausstellung im Haus der Kulturvereinigung Leverkusen eröffnet

Ausstellugstafeln mit Fotos und Zeitungsberichten von den Friedensradfahrten 2006 bis 2010.

5 Jahre lang fuhren Friedens­radfahrer aus ganz Europa von Paris nach Moskau.

Eine positive Bilanz zog der Veranstalter, der ge­meinnützige Verein Bike for Peace and New Energies e. V. auf seiner diesjährigen Mit­glieder­versammlung in Leverkusen.

Mehr als 500 Radfahrerinnen und Radfahrer aus Frank­reich, Luxemburg, Deutschland, Polen, Belarus und Russland beteiligten sich in den ver­gangenen 5 Jah­ren an dieser einzigartigen Demonstration für Frieden und neue Ener­gien.


Sie wollen sich nicht beteiligen an staatlichen Morden, Krieg und Unterdrückung

Gelöbnis der Bundeswehr. Angetreten: Soldaten mit rotem Barrett.Der Fotograf Timo Vogt hat junge Menschen in Israel, Armenien, der Türkei und in Deutschland besucht und sie zu ihrer oft folgenschweren Entscheidung interviewt, den Kriegsdienst zu verweigern. So entstand an der israelischen Sperrmauer, bei der Bundeswehr am Hindukusch, bei Militärparaden in der Türkei oder in den Schützengräben der Front von Nagorny-Karabach durch die fotografische Begleitung der Geschichten von mutigen Querdenkern eine Audio-Slideshow, die Fotografie und Ton zu einem »Film« verbindet. [mehr…]

Peter Kleinert
Quelle: Neue Rheinische Zeitung



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Timo Vogt: »… aber hat nicht gedient – Junge Menschen verweigern den Krieg«,  Audio-Slideshow, DVD 45 Minuten; ISBN 978-3-86569-922-0; Trotzdem Verlag bei Alibri, 15 €


Die RettungschirmHerrn über Griechenland
BESETZEN NICHT NUR KRETA:

Hellas unterm Nato-Kreuz

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau
soll mit dem Rettungsfallschirm
Griechenland befreien
von Schulden ! ?

Späte deutsche Reue
eine Neue
Besatzungsdrohung
Max Schmelings Fallschirmspringerstiefel
konnten für die Deutschen Reichen
längst nicht das erreichen
was jetzt mit neuem Hoheitszeichen
die EURO-Rettungsschirme schaffen
und das sogar zunächst ganz ohne Waffen

Entschädigung für 179 Opfer des LuftschlagOberst in Aussicht gestellt

Das ist es

was der Rechtsnachfolger

des dritten deutschen reiches kann:

über Rohstoffquellen ethnische Konflikte schüren,

und mit dem Massenmord-Export von Waffen

aus verbrannter Erde Kriegsrendite

schöpfen & beim Wiederaufbau

noch Profite raffen


Dem Krieg geschadet

Dachartig auf Stelzen angebrachte Schriftafel: Hommage den Soldaten die sich weigerten zu schießen auf die Soldaten die sich weigerten zu schießen auf die Soldaten die sich weigerten zu töten...

Weshalb man Deserteure herabgesetzt hat? Sie haben den Kriegen schon immer geschadet. Deshalb mussten sie mit standrechtlicher Erschießung bedroht, verfolgt, ausgelöscht und aus Bewusstsein und Geschichte getilgt werden. 70 Jahre nach dem Beginn des 2. Weltkriegs und 56 Jahre nach Heinrich Bölls Frage „Wo sind die Deserteure?“ wurde am Dienstag, dem 1. September, nun endlich auch in Köln ihrer gedacht und das lange geforderte Denkmal würdig eingeweiht. Eine Gegendemonstration von Neonazis blieb bis zum Schluss verboten.