Porträt Uri Avnery

Frieden zwischen Israel und Palästina ist möglich


Uri Avnery vertritt seit 1948 die Idee des israelisch-palästinensischen Friedens und die Koexistenz zweier Staaten: des Staates Israel und des Staates Palästina, mit Jerusalem als gemeinsamer Hauptstadt. Uri Avnery schuf eine Weltsensation, als er mitten im Libanonkrieg (1982) die Front überquerte und sich als erster Israeli mit Jassir Arafat traf. Er stellte schon 1974 die ersten geheimen Kontakte mit der PLO-Führung her.


Abrüstungsinstrumente – Rhythm beats Bombs

Protestaktionen am Atomwaffenstandort Büchel

Button: »Büchel. 11. – 12. August 2013. 24 Stunden Musik-Blockade.«.

In Büchel/Südeifel sind die letzten ca. 20 in Deutschland verbliebenen Atombomben der USA stationiert. Im Koalitionsvertrag von 2009 heißt es, die Bundesregierung werde sich für den Abzug dieser Atomwaffen einsetzen.


Die tatsächliche Politik der Bundesregierung aber steht dazu im krassen Widerspruch: Im Mai 2012 gab sie dem Verlangen der USA nach Modernisierung der in Büchel gelagerten Atomsprengköpfe nach – nun ist der Bau neuer Bomben geplant. Wir fordern die Bundesregierung auf, sich an ihr ursprüngliches Versprechen zu halten und sich darüber hinaus für den Verbot aller Atomwaffen einzusetzen.


»Briefmarken sind mehr als reine Postwertzeichen.«

Eine Kampagne gegen militaristische Propaganda.


Briefmarke. Menschen in Tarnfarben. Fahne schwarz-rot-gold: »Bundeswehr. Im Einsatz für Deutschland«, Poststempel: »Leck mich! 7.6.13«.

Für An­fang Ju­ni 2013 kün­digt das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um an, ei­ne Son­der­mar­ke »Bun­des­wehr: Im Ein­satz für Deutsch­land« zu ver­öf­fent­li­chen. Zur Be­grün­dung die­ser Krieg- und Mi­li­tär­ver­herr­li­chung be­haup­tet das Mi­nis­te­ri­um, dass die Bun­des­wehr…


  • »hohes Ansehen und Vertrauen« genieße,
  • einen »selbstverständlichen Platz in der Mitte unserer Gesellschaft« einnähme und
  • eine »einzigartige und unverzichtbare Aufgabe« wahrnehmen würde.


Denkmal für Bayerarbeiter


Erster Weltkrieg: Am 27. Januar 1917 waren im Bayerwerk Flittard, in dem Sprengstoff verarbeitet wurde, sibirische Temperaturen. Das Thermometer zeigte 21 Grad minus. In einem Leitungskrümmer war Trinitrotoluol (TNT) – der Stoff für die Sprenggranaten – eingefroren. Ein Meister versuchte die Vereisung durch Hammerschläge zu lösen. 60 000 Kilogramm TNT flogen in die Luft, töteten acht Arbeiter, verletzten Hunderte, zerstörte das Flittarder Werk und weitere Anlagen in Leverkusen. Für die Opfer wurde hier auf dem Manforter Friedhof ein großer Stein errichtet.


Noch mehr Probleme – noch mehr Aufgaben

Friedens-Logo: Mädchen mit Taube.

Friedenspolitisches Programm für 2013 verabschiedet


Kassel, Frankfurt, Berlin, 28. Dezember 2012 – Auf seinem letzten Treffen des Jahres 2012 verabschiedete der Bundesausschuss Friedensratschlag »Friedenspolitische Schwerpunkte 2013«.


Über 1800 Künstlerinnen und Künstler in Deutschland gegen Patriot-Einsatz in der Türkei!

Logo: Unruhe stiften.


Wenn sie wieder ein Mandat beschließen…


Wenn sie wieder ein Mandat beschließen, erzählen sie uns, dass es zur Verteidigung von Menschenleben notwendig ist.

Am Ende gibt es dann zehntausende Tote, zerstörte Städte und Dörfer, verseuchte Erde – und gelegentlich neue Erdöltrassen.


Das neue Buch aus der AG Friedensforschung Kassel erschienen

Buchtitel: »Kriege um Wasser, Energie & Rohstoffe. Die Plünderung der Welt stoppen – Die Politik entmilitarisieren«. 


Nach der Finanz- und Welt­wirt­schafts­krise 2008/09 ist die euro­päische kapita­lis­tische Welt 2011 in eine neue Krise geschlit­tert, die jetzt auch die Staats­haus­halte der EU-Mit­glie­der und die gemein­same Wäh­rung bedroht. Zugleich wurde die Welt Zeuge eines beispiel­losen Auf­bruchs der Menschen im arabi­schen Raum – mit unge­wis­sem Ausgang. Die Manda­tierung einer Mili­tär­inter­ven­tion in Libyen durch den UN-Sicher­heits­rat – von der NATO bereit­willig in einen sieben Monate dauern­den Luft­krieg »umgesetzt« – deutet eine »Weiter­ent­wick­lung« des Völker­rechts an, die aus frie­dens­wis­sen­schaft­licher Sicht einen Rück­fall in die Theorie vom »gerech­ten Krieg« dar­stellt.


Stürmischer Protest vor der von-Seydlitz-Kaserne in Kalkar

Demonstrantinnen und Demonstranten mit blauen, roten und bunten Fahnen.

4.10.2012 | Am Mittwoch protestierte die Friedensbewegung »Ostermarsch Rhein-Ruhr« gegen die in Kalkar stationierte Nato-Kommando-Zentrale. Die Auftaktkundgebung auf dem Marktplatz in Kalkar stand unter dem Thema »Nato plant Krieg von deutschem Boden«.