Faksimile: Spurensuche - Titelseite.

Der antifaschistische Schriftsteller Günther Weisenborn


Leverkusen, 31.01.2013 | Dieses Buch wurde 2004 von der Kulturvereinigung Leverkusen e. V. herausgegeben. Der Autor, Manfred Demmer, verstarb 2009.

Gestaltet wurde es von Marcel de Jong. Die Zeichnungen stammen von Konstantin Beckel. Leider ist die gedruckte Ausgabe lange vergriffen. Jetzt gibt es eine elektronische Fassung – großen Dank an Jürgen Schramm.


General, der Mensch ist sehr brauchbar.

Er kann fliegen und er kann töten.

Aber er hat einen Fehler:

Er kann denken.


Bertolt Brecht (1898-1956)
Svendborger Gedichte, 1939





Porträt Bertolt Brecht.Soll die letzte Tafel dann so lauten
Die zerbrochene, die ohne Leser:


Der Planet wird zerbersten.
Die er erzeugt hat, werden ihn vernichten.


Zusammen zu leben, erdachten wir nur den Kapitalismus.
Erdenkend die Physik, erdachten wir mehr.
Da war er, zusammen zu sterben.

Bertolt Brecht
Quelle: brecht archiv


Buchtitel: Elmar Altvater »Der große Krach«.Lesetipp: Die Analyse von Elmar Altvater in »Der große Krach«.

Aus der Besprechung des Paulo-Freire-Zentrums:

»Wie Altvater die Griechenlandkrise von 2010 beschreibt, ist ein großartiger Wegweiser, die Griechenlandkrise von 2011 zu verstehen. Deutsche (und österreichische) Leistungs­bilanz­über­schüsse machen die Ökonomien Südeuropas kaputt. Jetzt aber kommt die Stunde der deutschen Konzerne, sich günstig griechisches Staatseigentum anzueignen. Was nun für das deutsche Kapital gut ausgeht, muss auf längere Sicht zwangsläufig in eine Verschärfung der Krise führen, da Leistungs­bilanz­über­schüsse einseitig auf Dauer nicht zu erzielen sind, denn irgendwann fehlt auf der anderen Seite das Geld, um die deutschen und österreichischen Waren einzukaufen.«


Lesungen Ronald M. Schernikau

Porträt mit Aufschrift: »lachen ist immer die gelungene erkenntnis, daß etwas nicht stimmt. wir lachen, weil uns etwas auffällt: die wirklichkeit.«

Der Schriftsteller Ronald M. Schernikau hat nicht lange gelebt. Am 11. Juli 1960 gebo­ren, wuchs er in Mag­de­burg auf, bevor seine Mut­ter 1966 mit ihm nach West­deutsch­land über­sie­delte. Ronald trat 1976 in die DKP ein. 1980 ver­öf­fent­lich­te er sein viel be­ach­te­tes Debüt »Klein­stadt­no­velle«.

Buchvorstellung des »Anti-Sarrazin«

Buchtitel »Anti-Sarrazin«.

15.3.2011, 19.30 Uhr
Bürgerhaus Köln-Kalk
Kalk-Mülheimer- Str. 58


Der Autor Sascha Stanicic wird sein Buch vorstellen, mit dem er die Behauptungen von Sarrazin und anderen Rassisten widerlegt. Im Anschluss an die Einleitung gibt es genug Zeit zur Diskussion.


Veranstalter sind die Sozialistische Alternative – SAV Köln und die Bildungsgemeinschaft SALZ e.V. (Soziales, Arbeit, Leben, Zukunft).


Thilo Sarrazins Buch »Deutschland schafft sich ab« hat das Land polarisiert. Für die einen spricht er unbequeme Wahrheiten aus, für die anderen verbreitet er dumpfen Rassismus. Aber Sarrazins Buch ist auch eine Kampfschrift für eine Sozialpolitik gegen die Mehrheit der Bevölkerung. Er zeigt, dass Rassismus und Sozialabbau zwei Seiten der selben Medaille sind.


Dieses Buch liefert nicht nur Argumente gegen Sarrazins Behauptungen und Forderungen. Es erklärt den Hintergrund der so genannten Integrationsdebatte und stellt Rassismus und Sozialabbau in einen geschichtlichen und gesellschaftlichen Zusammenhang.


Aus dem Inhalt:


* Was sagt Sarrazin?
* Der Verlauf der Sarrazin-Debatte
* Über Intelligenz und Gene
* Was ist Rassismus?
* Islamfeindlichkeit als neuer Rassismus
* Migration und Lebensrealität in Deutschland
* Sarrazins Bildungs- und Sozialpolitik: neoliberal
* Aussichten für Rechtspopulismus


161 Seiten, Softcover kosten 7,50 Euro.


 Quelle: SAV-Sozialistische Alternative

9. November

Schicksalstag in Deutschland


1918 November-Revolution


1938 Judenhatz


1989 Mauerfall


2010 Castorentransport


Briefmarke im Querformat mit Tucholsky-Porträt.Wenn Millionen arbeiten, ohne zu leben,

wenn Mütter den Kindern nur Milchwasser geben –

das ist Ordnung.


Wenn Werkleute rufen: »Lasst uns ans Licht!

Wer Arbeit stiehlt, der muss vors Gericht!«

Das ist Unordnung.