Władysław »Władek« Szpilman (links) neben A.T.K'Jowski.Aus den Erinnerungen des Ghetto-Pianisten Wladyslaw Szpilman

Sonntag, 4. Dezember 2011: 15.05 - 16.00 Uhr, WDR 3 Musikfeature

Er musste sich als Ghetto-Pianist durchschlagen. Nach dem Krieg wurde er Chef der Musikabteilung des Polnischen Rundfunks, komponierte Orchesterwerke, Hörspielmusiken und Chansons und konzertierte international als Interpret klassischer Werke mit seinem »Warschauer Klavier-Quintett«.



Logo: WDR5.Writers in Prison – Zum Tag des inhaftierten Schriftstellers

Samstag, 3. Dezember 2011: 21.05 - 23.00 Uhr, Ohrclip, WDR 5

Orhan Pamuk, Nazim Hikmet und Yasar Kemal verbindet nicht nur, dass sie türkische Schriftsteller von Weltruhm sind, sondern unliebsam im eigenen Land. Verfolgt, inhaftiert oder abgeschoben, mussten sie schmerzhaft erfahren, dass Schreiben alles andere als eine harmlose Tätigkeit ist.

Logo: WDR5.Mittwoch, 30. November 2011: ab 12.05 und 21.05 Uhr, WDR 5

Als bekannt wurde, dass im Dortmunder Museum am Ostwall eine Reinigungskraft Teile eines Kunstwerks von Martin Kippenberger zu gründlich gereinigt hatte, wurde eine alte Debatte wiederbelebt und viele Fragen gestellt: Was macht die Authentizität eines Kunstwerkes aus?

Scala begleitet eine Putzkolonne durchs Museum, spricht mit Experten über Arbeiten, die Schaden erlitten haben, und fragt: Ist ein sauber geschrubbtes Kunstwerk für immer zerstört?


Erlebte Geschichten

Portät Arno Klönne.Sonntag, 1. Mai 2011
7.05 - 7.30 Uhr, WDR 5

und

1. Mai, ab 19.05 Uhr, WDR 5

Ostermarschierer, Unruhestifter, Sozialforscher

Arno Klönne, Soziologe

Jugend im Dritten Reich – niemand hat sich damit intensiver und kompetenter beschäftigt als der Paderborner Soziologe und Politikwissenschaftler Arno Klönne. In Bochum 1931 geboren, schrieb Klönne 1955 seine Doktorarbeit über die Hitlerjugend.


Es war die erste wissenschaftliche Arbeit zu diesem Thema. Schon früh hatte Arno Klönne sich auch mit den Gegenmilieus zur nationalsozialistischen Staatsjugend beschäftigt, mit Widerstandsgruppen wie den Edelweißpiraten, die in den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik noch totgeschwiegen wurden. [mehr]


Quelle: WDR.de
Foto: Linkes Forum Paderborn


Die Kinder der Villa Emma

Detailansicht Villa Emma, darüber: Ein Film von Bernhard Pfletschinger und Aldo Zappala.Planet Schule

Dienstag, 25. Januar 2011
7.20 - 7.50 Uhr, WDR Fernsehen

Wiederholung:

1. Februar, ab 7.20 Uhr, WDR Fernsehen

Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg suchen jüdische Kinder Zuflucht vor der Deportation. Drei Jahre lang irren sie in Europa umher, dann finden sie ausgerechnet im faschistischen Italien in der »Villa Emma« einen sicheren Platz.

 

Liesl Karlstadt Brunnen in MünchenZeitZeichen berichtete über den Todestag der Schauspielerin Liesl Karlstadt am 27. Juli 1960:

»Die Geschichte beginnt in einer Münchener Bahnhofswirtschaft, in der die junge Elisabeth Wellano als fesche Soubrette auftritt. Da spricht der spindeldürre Karl Valentin sie an.

›Sie, Fräulein. Des is nix, wissen's?!‹ Sie stemmt ihre Arme in die Hüften und sagt: ›Na, so eine Frechheit aber auch!‹ – und verabredet sich trotzdem mit ihm. Sie wird seine Partnerin und Geliebte.

Wie ein Pop-Art Maler die Kunst betrachtet

Lichtenstein-Plastik

Die Kunst von Roy Lichtenstein ist unverwechselbar. Die Bilder des amerikanischen Pop-Art-Künstlers erinnern an gedruckte Comics, mit Sprechblasen und bunten Farben. Das Kölner Museum Ludwig zeigt nun die Arbeiten Lichtensteins.




Akira Kurosawa23.03.2010 – Deutschlandradio Kultur berichtet in seinem täglichen Radiofeuilleton Kalenderblatt über den japanischen Großmeister des Kinos

Vor 100 Jahren wurde Akira Kurosawa geboren

Wer sich die Bedeutung des Regisseurs Akira Kurosawa vor Augen führen will, muss nur wissen, dass es allein von seinem Film »Die sieben Samurai« sechs US-Remakes gibt und dass er von einer Filmgröße wie Francis Ford Coppola geradezu angehimmelt wurde. Der japanische Großmeister des Kinos wurde vor 100 Jahren geboren.

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Von Katja Nicodemus
Quelle: Deutschlandradio Kultur
Bild: Wikipedia